Im Rahmen der Passagen 2010 (vom 19. – 24.1.2010) inszenierte Siedle einen Schwellenraum, in dem die Übergänge unseres Alltags erlebbar gemacht wurden. Die realisierte Ausstellung zur imm cologne war ein Ergebnis der Auseinandersetzung mit den Prozessen des Übergangs – zwischen innen und außen, zwischen „davor“ und „dahinter“. Siedle konfrontierte den Besucher mit Alltagsgegenständen, die Schwellenmomente darstellen, jedoch kaum so wahrgenommen werden.
Mit dem Passagen-Projekt nimmt Siedle Bezug zum Arch+-Schwellenatlas, der wie ein kultur- und geschichtswissenschaftliches Lexikon der modernen Haustechnik funktioniert und damit eine Lücke in der Serie architektonischer Nachschlagewerke schließt. Der Arch+-Schwellenatlas ist auch Resultat des Forschungszyklus von Assistenzprofessor Laurent Stalder und seinem Team an der ETH-Zürich.
Fotografie Hartmut Nägele, Uwe Spoering
Film CHBP