„Tagtäglich passieren wir eine Vielzahl von Schwellen, die wir als solche nicht bewusst zur Kenntnis nehmen.“
Zu den Kölner Passagen während der Internationalen Möbelmesse imm inszeniert Siedle verschiedene Schwellenobjekte. Die erste von Siedle realisierte Ausstellung zur imm cologne ist ein Ergebnis der Auseinandersetzung mit den Prozessen des Übergangs – zwischen innen und außen, zwischen „davor“ und „dahinter“. Siedle konfrontiert den Besucher mit Alltagsgegenständen, die Schwellenmomente darstellen, jedoch kaum so wahrgenommen werden.
Seit 2009 befasst sich Siedle auf neue Weise mit dem scheinbar vertrauten Thema „Schwelle“. Im März beteiligte sich das Unternehmen an einem Symposium zur Architektur der Schwelle an der ETH Zürich. Experten aus den Fachbereichen Kulturwissenschaft, Philosophie, Soziologie und Architekturgeschichte befassten sich sowohl mit der architektonischen und technischen Gestaltung von Übergängen als auch mit den sozialen Handlungen, die sich an der Schwelle vollziehen und diese prägen. Das Symposium diskutierte und resümierte einen dreijährigen Forschungszyklus des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH Zürich.
Außerdem beteiligte sich Siedle am Arch+-Schwellenatlas, auch er ein Resultat des Forschungszyklus von Assistenzprofessor Laurent Stalder und seinem Team. Der Schwellenatlas, der wie ein kultur- und geschichtswissenschaftliches Lexikon der modernen Haustechnik funktioniert, schließt eine Lücke in der Serie architektonischer Nachschlagewerke.
Mit der Inszenierung der Schwelle bei den Kölner Passagen dokumentiert Siedle die Auseinandersetzung mit dem Thema des Übergangs und führt die Reflexion des Schwellenbegriffs fort.
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„Each and every day we cross a multitude of thresholds that we do not consciously indentify as such.“
During Passagen, Siedle is showing different thresholds in a specially constructed „threshold room“. The basis is an examination of thresholds as a topic; the transition between inside and outside is the focus of the mid-sized company’s reflection.
The prelude to the topic of thresholds took place in early 2009, when Siedle took part as a cooperation partner in the ETH symposium in Zurich „Threshold Architecture“ and supported Arch+’s Threshold Atlas.
Visitors to the exhibition can experience thresholds featured in the atlas.
